Entspannungstrainer oder Entspannungspädagoge

 

Wo liegt der Unterschied?

 

Die beiden Berufsbezeichnungen „Entspannungspädagoge“ und „Entspannungstrainer“ sind derzeit im deutschen Sprachgebrauch nicht einheitlich definiert. Genauso offen ist es prinzipiell, welche Methoden und Werkzeuge Sie als Entspannungspädagoge, Entspannungstrainer oder Entspannungscoach einsetzen. Es liegt also bei Ihnen, wie Sie Ihre Tätigkeit gestalten.

 
 

Entspannungstrainer

 

Im allgemeinen Verständnis beschreibt ein Entspannungstrainer jemanden, der Trainingsmethoden einsetzt, um die Stressbewältigungskompetenz und die Entspannungsfähigkeit seiner Klienten zu erhöhen.

 

Dazu zählen zum Beispiel übende Verfahren wie Autogenes Training oder Progressive Muskelrelaxation (PMR), aber auch Methoden, die die Selbstwahrnehmung und Selbsterfahrung fördern wie Phantasiereisen oder Meditation.

 

Beim Training steht der nachhaltige Kompetenzerwerb als gewünschter Trainingseffekt im Vordergrund.

 
 

Entspannungspädagoge

 

Ein Entspannungspädagoge ist nach dem Wortlaut eher pädagogisch tätig. Hier werden bereits die Schwierigkeiten klar, eine scharfe begriffliche Trennung einzuführen, denn auch in der Pädagogik geht es um Lerneffekte, die möglichst dauerhaft sein sollen.

 

Im Idealfall besitzen Sie eine pädagogische Grundqualifikation, wenn Sie sich Entspannungspädagoge nennen möchten – zwingend vorgeschrieben ist sie jedoch nicht, und es gibt auch keine anerkannte staatliche Ausbildung oder Prüfung zum Entspannungspädagogen.

 

Gelegentlich hört man, Entspannungstrainer würden eher im Wellness- und Fitness-Bereich arbeiten und Entspannungspädagogen eher im präventiven Bereich. Das liegt wegen der Begrifflichkeit nahe, aber ob Sie sich Entspannungstrainer oder Entspannungspädagoge nennen – grundsätzlich können Sie Ihre Dienste überall dort anbieten, wo es Sinn macht und Sie Ihre Klienten erreichen.

 
 

Entspannungscoach und Stresscoach

 

Auch als Entspannungscoach oder Stresscoach sind viele Stressbewältigungsprofis unterwegs. Coaching ist ebenfalls kein gesetzlich geschützter Begriff und meint – vereinfacht gesagt – die unterstützende, klärende und motivierende Begleitung durch einen Veränderungsprozess.

 

Deshalb signalisiert auch diese Bezeichnung das Richtige – kompetente Hilfe beim Erreichen eines Ziels, das in diesem Fall Entspannung lautet.

 
 

Wer darf sich Entspannungstherapeut nennen?

 

Die Antwort ist klar: Nur Ärzte und Psychotherapeuten.

 

Auch Heilpraktiker oder Physiotherapeuten mit Zusatzausbildungen in Entspannungsverfahren dürfen sich nicht „Entspannungstherapeut“ nennen, sondern lediglich „Entspannungstherapie“ anbieten – ein kleiner, aber für die Gesundheitsämter wichtiger Unterschied. Wer ihn missachtet, riskiert ein teures Abmahnverfahren oder eine Unterlassungsklage.

 

Erfahren Sie hier alles zu unserer Ausbildung zum Entspannungstrainer!

Die modulare Ausbildung zum Entspannungstrainer wird Ihnen von start2dream, dem Medienverlag für hypnotische Phantasiereisen, angeboten.

Modul 1:
Grundlagen für Entspannungstrainer
(Online-Kurs)

Modul 2:
Kursleiter für Phantasiereisen
(Praxis-Seminar)

Modul 3:
Phantasiereisen schreiben für Entspannungstrainer
(Praxis-Seminar)

Modul 4:
Marketing für Entspannungstrainer






Werde Mitglied in unserer Facebook-Gruppe zum Austausch von Entspannungstrainern untereinander!